\ Raum

In trying to become “objective”, Western culture made “objects” of things and people when it distanced itself from them, thereby losing “touch” with them. Gloria Anzaldúa

In der Doppelausstellung bilden künstlerische Praxen des kollektiven Ver_lernens und des herrschaftskritischen Wissenstransfers die Grundlage für die transzeitliche und transgeografische Neuverortung der Ästhetik des Widerstands. Gestaltet im Sinne einer räumlichen Ökologie, die einer heterogenen Gemeinschaft und differenten Wissens-formen gleichberechtigt Ausdruck verleiht, beherbergt Undisciplinary Learning: Raum eine bewegliche Szenographie für emanzipatorische Praxen, Erzählungen und Sozialitäten. Als programmatische Ouvertüre eröffnet Trümmerberg Kilimanjaro von Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Anaïs Héraud-Louisadat (Squat Monument) in den Nachbarräumen der Gruppenausstellung ein performatives Archiv, das urbane Spuren kolonialer Kulturen und Migrationszusammenhänge in der Tempelhofer Nachbarschaft von District mit den Stimmen von Protagonist*innen aus dem antikolonialen und antirassistischen Widerstand verwebt.